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Ralf Hoyer mit Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet

Im Rahmen der Jubilarsehrung der Ortsfeuerwehr Nordenham hatte die Führung der Kreisfeuerwehr noch eine besondere Überraschung dabei. Stadtbrandmeister Ralf Hoyer, der zugleich erster stellvertretender Kreisbrandmeister ist, wurde mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes in Silber ausgezeichnet.

Diese nicht alltäglich vergebene Ehrung hatte er sich redlich verdient. Bei der zuvor durchgeführten Ehrung für seine 40 jährige Mitgliedschaft hatte Kreisbrandmeister Heiko Basshusen eine nahezu nicht enden wollende Liste mit übernommenen Funktionen, Lehrgängen und Fortbildungen, aber auch Auszeichnungen und Beförderungen verlesen. Schon mit zwölf kam er in die Jugendfeuerwehr und war im aktiven Dienst der Ortsfeuerwehr in verschiedenen Positionen wie dem Sicherheitsbeauftragen und als Brandschutzerzieher tätig. 1995 übernahm er mit 33 Jahren als Gruppenführer erste Verantwortung als Führungskraft. Anschließend ging es die Karriereleiter steil nach oben. Über Positionen wie den stellvertretenden Ortsbrandmeister und den stellvertretenden Stadtbrandmeister wurde er am 01.07.2001 zum Stadtbrandmeister ernannt. Seitdem führt der Abschnittsbrandmeister die sieben Ortsfeuerwehren im Nordenhamer Stadtgebiet bereits in der dritten Amtsperiode. Seit 2011 ist er außerdem erster stellvertretender Kreisbrandmeister.

Ralf Hoyer mit Kreisbrandmeister Heiko Basshusen (v.l.)

Dies alles kann nur erahnen lassen, wie viele tausend Stunden ehrenamtlicher Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr sich dahinter verbergen und wie oft persönliche Belange in den Hintergrund gestellt werden mussten. Auch die Übernahme der Führungsverantwortung sei nicht immer leicht und schon gar nicht selbstverständlich. Jeder Kamerad sei irgendwann mit dem Virus "Feuerwehr" infiziert worden, bei Ralf Hoyer muss es eine absolute Überdosis gewesen sein, vermutet Kreisbrandmeister Heiko Basshusen.

Sichtlich überrascht und erfreut zeigte sich Ralf Hoyer über die Auszeichnung. Er bedankt sich bei seinen Ortsfeuerwehren, die ihm viel Arbeit abnehmen. "Jede Führungskraft könne nur so gut sein, wie seine Mannschaft, die sie unterstützt." Ein besonderes Dankeschön richtete er an seine Frau Ute und seine Kinder. Als selbst ehemalige Mitglieder in der Feuerwehr bringen sie immer das nötige Verständnis dafür auf, wenn er mal wieder unterwegs ist.