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Jubilare blicken auf lange Dienstzeiten zurück

Über kleine Anekdoten und den Werdegang der Jubilare berichteten die Redner bei der Ehrung von drei Kameraden der Ortsfeuerwehr Nordenham. Das waren in diesem Jahr

  • Jan Günter Harbers für 25 Jahre
  • Mario Timme für 40 Jahre und
  • Ralf Hoyer für 40 Jahre

Sie wurden im Rahmen einer Jubilarsfeier für Ihre langjährigen Dienste und ihr ehrenamtliches Engagement am 12.07. an der Nordenhamer Feuerwache ausgezeichnet. Bei bestem Wetter waren hierzu zahlreiche Gäste und Kameraden erschienen. Alle Drei können auf eine ereignisreiche Vergangenheit zurückblicken.

 Die Jubilare Jan Günter Harbers, Mario Timme und Ralf Hoyer zusammen mit ihren Frauen Barbara, Christine und Ute (v.l.) begleitet von Bürgermeister Hans Francksen und Ortsbrandmeister Christian Stahl (links) sowie Kreisbrandmeister Heiko Basshusen und dem stellv. Bürgermeister Ulf Riegel

Jan Günter Harbers ist trat 1989 in die Ortsfeuerwehr Blexen ein, wo er zahlreiche Lehrgänge bis zum Truppführer absolvierte. Nach seinem Wechsel nach Nordenham im Jahr 2003 übernahm er 2005 für zwei Jahre das Amt des Stadtatemschutzwartes. In Nordenham engagiert er sich auch für den Feuerwehrnachwuchs und ist seit 2011 stellvertretender Jugendfeuerwehrwart. 2013 absolvierte er den Gruppenführerlehrgang und konnte Anfang diesen Jahres zum Löschmeister befördert werden.

Auch Mario Timme begann 1974 seine Laufbahn bei der Feuerwehr nicht in Nordenham sondern Einswarden. 2001 trat er in die Ortsfeuerwehr Nordenham ein. Zuvor hatte er bereits viele Lehrgänge absolviert u.a. 1994 den Gruppenführerlehrgang. Aufgrund seiner Mitgliedschaft in der Werkfeuerwehr des Kernkraftwerk Unterweser lag der Schwerpunkt seiner Ausbildung im Bereich der gefährlichen Stoffe und des Strahlenschutzes. 2008 absolvierte er den Lehrgang "Führen im ABC-Einsatz". 2013 wurde er durch Anerkennung seines Dienstgrades aus der Werkfeuerwehr in der Feuerwehr Nordenham zum Hauptlöschmeister ernannt.

Ralf Hoyer startete seine Feuerwehrlaufbahn 1974 mit damals zwölf Jahren in der Jugendfeuerwehr Nordenham und wurde 1979 in den aktiven Dienst der Ortsfeuerwehr übernommen. Anschließend absolvierte auch er zahlreiche Lehrgänge und konnte 1996 nach einem erfolgreichen Gruppenführerlehrgang zum Löschmeister befördert werden. Ein Jahr darauf wurde er als stellvertretender Ortsbrandmeister eingesetzt. Nach weiteren Lehrgängen wie dem Zugführerlehrgang gab er dieses Amt 1999 auf und wurde stellvertretender Stadtbrandmeister. Seit 2001 ist Ralf Hoyer als Stadtbrandmeister tätig. Im Jahr 2011 übernahm er zusätzlich noch das Amt des ersten stellvertretenden Kreisbrandmeisters. Dafür wurde er 2012 zum Abschnittsbrandmeister befördert. Außerdem erhielt er für seine Leistung 2013 das Feuerwehrehrenkreuz in Bronze des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Die Kameraden wurden durch den Stadtbrandmeister bzw. durch den Kreisbrandmeister mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen für langjährige Dienste im Feuerlöschwesen für 25 bzw. 40 Jahre ausgezeichnet. Darüber hinaus überreichten Bürgermeister Hans Francksen und sein Stellvertreter im Namen von Rat und Verwaltung die Ehrenplakette der Stadt Nordenham für 25 Jahre in Silber oder für 40 Jahre in Gold. Ulf Riegel betonte, dass dies die höchste Auszeichnung der Stadt sei. Von der Ortsfeuerwehr Nordenham erhielten die Jubilare ebenfalls ein Präsent, dass die Erinnerungen an die vergangene Zeit wieder auffrischen soll. Dazu hatte Ortsbrandmeister Christian Stahl mühevoll Fotobücher über die Zeit der Jubilare erstellt, die den Geehrten überreicht wurden.

Ganz besonders betonten die Gäste aber die Rolle der Ehefrauen und der Familie. Ohne ihre Akzeptanz sei die manchmal zeitraubende und spontan geforderte Tätigkeit bei der Feuerwehr nicht denkbar. Auch wenn es nicht möglich ist, die verlorene Zeit mit dem Partner zurückzugeben, erhielten die Frauen als Dankeschön Blumen und für die Familie einen Präsentkorb. Mit einem Augenzwinkern ergänzte Kreisbrandmeister Heiko Basshusen allerdings, dass manche Ehe vielleicht auch dadurch gehalten hat, wenn der Partner eben nicht immer zuhause sei.