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Ortsfeuerwehr Nordenham blickt auf arbeitsreiches Jahr zurück

Auf ein einsatzreiches Jahr mit vielen Stunden ehrenamtlich geleisteter Arbeit blickten die Kameraden der Ortsfeuerwehr Nordenham am Samstag (08.02.) auf ihrer Jahreshauptversammlung zurück. Hierzu konnte Ortsbrandmeister Christian Stahl wieder einige Gäste aus Feuerwehr, Politik und Verwaltung begrüßen.

Im vergangenen Jahr waren 191 Einsätze für die 54 aktiven Mitglieder zu bewältigen, was einen Zeitaufwand von 2464 Stunden bedeutete. Neben häufigen Einsätzen wie Brandmeldeanlagen, Türöffnungen, Ölspuren und kleineren Bränden, galt es auch einen Gefahrguteinsatz abzuleisten, eingeklemmte Personen aus ihren Pkw´s zu befreien oder auch andere Feuerwehren mit der Drehleiter bei Großbränden zu unterstützen. Auch zum Hochwasser an der Elbe rückten im Juni zwölf Kameraden zusammen mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft aus.

Neben Einsätzen wurde noch ein Vielfaches an Stunden in z.B. für Aus- und Fortbildung, Übungen, Fahrzeug- und Gerätepflege aber auch für Verwaltungstätigkeiten investiert. Zusammen mit den Stunden der Kinderfeuerwehr, der Jugendfeuerwehr und der Altersabteilung wurden insgesamt 23312 Stunden ehrenamtlicher Feuerwehrarbeit erbracht. Darin nicht enthalten ist die Zeit, die die Kameraden z.B. zuhause zusätzlich und außerhalb der Dienste für die Feuerwehr aufbringen.

Besonders erfreulich ist die personelle Entwicklung, so konnten in der Einsatzabteilung 13 neue Kameraden begrüßt werden. Aber auch in der Kinder- und Jugendfeuerwehr sind steigende Mitgliederzahlen zu verzeichnen.

Positiv sind ebenfalls die durchgeführten und geplanten Anschaffungen zu bewerten. So wurden im vergangenen Jahr beispielsweise ein neuer Satz Hebekissen beschafft und der Digitalfunk eingeführt. Zudem wurde das Fahrgestell des vom Landkreis zur Verfügung gestellten Schlauchwagen (SW 1000) ausgeliefert. Es befindet sich derzeit auf dem Weg zum Aufbauhersteller und soll bis Ende des Jahres seinen 36 Jahre alten Vorgänger ablösen. Stadtbrandmeister Ralf Hoyer berichtete weiterhin, dass in diesem Jahr Teile der hydraulischen Rettungssätze modernisiert werden, da die älteren Geräte die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit bei modernen Pkw erreichen.

Da bislang Brandmeldeanlagen oftmals fehlerhaft ausgelöst haben, soll zusammen mit der digitalen Alarmierung auch ein neuer Alarmkreis eingeführt werden, der bei Brandmeldeanlageneinsätzen zu Gebäuden in denen keine Menschen leben ausrückt. Brandmeldeanlagen sollen Brände in der Entstehungsphase erkennen und melden. Dort ist somit von einem geringeren Personalbedarf auszugehen und es soll nicht mehr die gesamte Ortsfeuerwehr alarmiert werden. Da Fehlalarme oft schnell erkannt werden, werden Kameraden, die entferneter von der Feuerwache leben und meist nicht mehr ausrücken brauchten, zukünftig von den Einsätzen entlastet.

Zum Abschluss der Versammlungen beförderte der Stadtbrandmeister wieder Kameraden, die durch ihr Engagement und die notwendigen Lehrgänge die Voraussetzunge dafür geschaffen haben.

Zur Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann wurden nach erfolgreichem Truppmann Teil 1-Lehrgang Dina Suhr, Hannika Suhr, Thorsten Neff, Tobias Bienert, Maximilian Vogt und Marcel Drewes befördert. Oberfeuerwehrfrau ist jetzt Jacqueline Werremeyer und Oberfeuerwehrmann ist Sebastian Stern. Florian Böning und Matthias Martin wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Für sein Engagement in der Jugendfeuerwehr und nach erfolgreichem Gruppenführerlehrgang ist Jan Günter Harbers jetzt zum Löschmeister befördert worden.

Der Ortsbrandmeister Christian Stahl führt nun den Dienstgrad Brandmeister. Er engagiert sich neben der Führung der Ortsfeuerwehr noch in der Gefahrgutausbildung und leistet seinen Feuerwehrdienst mit einem besonders hohen persönlichen Einsatz.

Die Beförderten zusammen mit dem Stadtbrandmeister Ralf Hoyer (rechts) und seinem Stellvertreter Olaf Schneider (links): Jan Günter Harbers, Christian Stahl, Jacqueline Werremeyer, Florian Böning, Dina Suhr, Tobias Bienert, Marcel Drewes, Sebastian Stern und Maximilian Vogt