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23 Betroffene durch gefährliche Gase in Behindertenwerkstätten

Am Freitag (18.11.) löste gegen 17:10 Uhr die Brandmeldeanlage des CVJM am Helgoländer Damm aus. Die Leitstelle in Oldenburg alarmierte eine Minute später die nahegelegene Ortsfeuerwehr Nordenham. Als nach wenigen Minuten das erste Fahrzeug eintraf, war die Lage völlig unklar. In der Lackierwerkstatt lagen umgefallene Kanister und Lackdosen, merkwürdiger Geruch lag in der Luft und die Sicht war durch Rauch leicht getrübt. Einige der Werkstattmitarbeiter lagen regungslos auf dem Boden, andere waren völlig schockiert oder hilflos und mussten versorgt werden. Vermutlich waren Lacke miteinander reagiert und hatten gefährliche Gase abgegeben.

Der Einsatzleiter entschied sich aufgrund eines wahrscheinlichen Massenanfalls von Verletzten und der unübersichtlichen Lage in dem großen, zusammenhängenden Gebäudekomplex, die Ortsfeuerwehren Phiesewarden und Einswarden und die Nachrichtengruppe nach zu alarmieren. Verbunden mit dem Massenanfall an Verletzten alarmiert die Leitstelle außerdem umfangreiches Rettungsdienstpersonal aus der ganzen Wesermarsch sowie das THW Nordenham zur Unterstützung. Während weitere Kräfte zur Einsatzstelle eilten und die Nachalarmierungen erfolgten, retteten die Atemschutztrupps der Ortsfeuerwehr Nordenham bereits die ersten Personen aus dem Gebäude und übergaben sie am Verletztensammelplatz an die Kräfte der hauptamtliche RTW-Besatzung des Rettungsdienstes aus Nordenham. Sie waren mit als erste am Einsatzort eingetroffen.

Nach und nach trafen weitere Kräfte ein. Es wurde eine Einsatzleitung mit Einsatzleitwagen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes aufgebaut. Gebäude wurden von Atemschutztrupps systematisch abgesucht, Notärzte und Sanitätskräfte untersuchten, behandelten und betreuten die geretteten Personen, und der Transport der verletzten Personen in die Krankenhäuser musste organisiert und durchgeführt werden. Insgesamt waren schließlich

  • Feuerwehr: 59 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen
  • Johanniter Unfallhilfe: 15 Einsatzkräfte mit 6 Fahrzeugen
  • Deutsches Rotes Kreuz: 10 Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen
  • Technisches Hilfswerk: 15 Einsatzkräfte mit 4 Fahrzeugen
  • Rettungsdienst Wesermarsch: 2 Einsatzkräfte mit einem Fahrzeug vor Ort.

Zum Abschluss der Übung wurde eine Abschlussbesprechung durchgeführt. Als besondere Herausforderungen stellten sich der Umgang mit den Menschen mit Behinderungen heraus und ihre Reaktionen richtig einschätzen und darauf angemessen reagieren zu können. Eine weitere Schwierigkeit war die Einbindung der zu unterschiedlichen Zeitpunkten eintreffenden Einsatzkräfte und Fahrzeuge in den Einsatzablauf dar. Es bestätigte sich, dass es enorm wichtig ist die Abläufe und die Zusammenarbeit bei einem Einsatzszenario mit einer Vielzahl betroffener Personen zu üben. Auch aus Sicht des CVJM war die Übung wichtig, um Erfahren zu sammeln, da eine Übung in dem Ausmaß zuvor noch nicht stattgefunden hatte. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt, denn es ging darum Schwächen zu erkennen und Verbesserungspotenziale im Anschluss umzusetzen. Insgesamt zeigten sich alle Teilnehmer mit dem Ergebnis der Übung allerdings sehr zufrieden.

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Gegen 17:10 Uhr wurde die Brandmeldeanlage des CVJM am Helgoländer Damm ausgelöst. Die Leitstelle in Oldenburg alarmierte eine Minute später die Ortsfeuerwehr Nordenham. Als nach wenigen Minuten das erste Fahrzeug eintraf, war die Lage völlig unklar. In der Lackierwerkstatt lagen umgefallene Kanister und Lackdosen, merkwürdiger Geruch lag in der Luft und die Sicht war durch Rauch leicht getrübt. Einige der Werkstattmitarbeiter lagen regungslos auf dem Boden, andere waren völlig schockiert oder hilflos und mussten versorgt werden.

Der Einsatzleiter entschied sich aufgrund eines wahrscheinlichen Massenanfalls von Verletzten und der unübersichtlichen Lage in dem großen, zusammenhängenden Gebäudekomplex, die Ortsfeuerwehren Phiesewarden und Einswarden und die Nachrichtengruppe nach zu alarmieren. Verbunden mit dem Massenanfall an Verletzten alarmiert die Leitstelle außerdem umfangreiches Rettungsdienstpersonal aus der ganzen Wesermarsch sowie das THW Nordenham zur Unterstützung.

Während weitere Kräfte zur Einsatzstelle eilten und die Nachalarmierungen erfolgten, retteten die Atemschutztrupps der Ortsfeuerwehr Nordenham bereits die ersten Personen aus dem Gebäude und übergaben sie am Verletztensammelplatz an die Kräfte der hauptamtliche RTW-Besatzung des Rettungsdienstes aus Nordenham.

Nach und nach trafen weitere Kräfte ein. Es wurde eine Einsatzleitung mit Einsatzleitwagen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes aufgebaut. Gebäude wurden von Atemschutztrupps systematisch abgesucht, Notärzte und Sanitätskräfte untersuchten, behandelten und betreuten die geretteten Personen, und der Transport der verletzten Personen in die Krankenhäuser organisiert und durchgeführt. Insgesamt waren schließlich

·         Feuerwehr: 59 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen

·         Johanniter Unfallhilfe: 15 Einsatzkräfte mit 6 Fahrzeugen

·         Deutsches Rotes Kreuz: 10 Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen

·         Technisches Hilfswerk: 15 Einsatzkräfte mit 4 Fahrzeugen

·         Rettungsdienst Wesermarsch: 2 Einsatzkräfte mit einem Fahrzeug

Zum Abschluss der Übung wurde eine Abschlussbesprechung durchgeführt. Als besondere Herausforderungen stellten sich der Umgang mit den Menschen mit Behinderungen heraus und ihre Reaktionen richtig einschätzen und darauf angemessen reagieren zu können. Eine weitere Schwierigkeit war die Einbindung der zu unterschiedlichen Zeitpunkten eintreffenden Einsatzkräfte und Fahrzeuge in den Einsatzablauf dar. Es bestätigte sich, dass es enorm wichtig ist die Abläufe und die Zusammenarbeit bei einem Einsatzszenario mit einer Vielzahl betroffener Personen zu üben. Auch aus Sicht des CVJM war die Übung wichtig, um Erfahren zu sammeln, da eine Übung in dem Ausmaß zuvor noch nicht stattgefunden hatte. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt, denn es ging darum Schwächen zu erkennen und Verbesserungspotenziale im Anschluss umzusetzen. Insgesamt zeigten sich alle Teilnehmer mit dem Ergebnis der Übung sehr zufrieden.


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